Ich hatte wirklich null Erwartungen. Eigentlich wollte ich nicht einmal hingehen. Das KI-Barcamp und die Fuckup-Night in Jena standen zwar im Kalender, aber mehr so nach dem Motto: Mal sehen, ob ich mich aufraffen kann. Am Ende wurde es eines der besten Events dieses Jahres.
Schon beim KI-Barcamp habe ich gemerkt, dass das anders wird. Klar, es ging viel um Tools, Use Cases und neue Ideen. Aber gleichzeitig war da diese komplett andere Ebene, die mich richtig abgeholt hat. Viele Sessions waren sehr nachdenklich und haben die Frage gestellt, was eigentlich mit uns Menschen passiert, wenn KI überall ist. Nicht technisch, sondern ganz menschlich. Das hat mich mehr beschäftigt als alles andere.
Und dann Jena. Ich mag diese Stadt sowieso, aber gerade für solche Events fühlt sie sich einfach richtig an. Beim Eastside Heroes Festival habe ich schon gemerkt, was hier möglich ist. Das KI-Barcamp hat das nur bestätigt. Es gibt Orte, an denen man merkt, dass sich gerade etwas bewegt, und Jena gehört für mich absolut dazu.
Die Fuckup-Night war dann das perfekte Kontrastprogramm. Schön ehrlich, schön direkt und voller Geschichten, die man einfach gern hört, weil sie so nah an der Realität sind. Scheitern, Lernen, Wiederaufstehen. Passt ziemlich gut zu einer Zeit, in der wir gleichzeitig über die Zukunft der KI sprechen.
Am Ende bin ich einfach nur froh, dass ich hingegangen bin. Ohne Erwartungen, ohne Plan, einfach mal machen. Und genau dann passieren manchmal die Dinge, die man so schnell nicht vergisst.
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