GenerateBlocks Pro Conditions: Inhalte gezielt ein- und ausblenden

19. Mai 2026

Manchmal möchte man auf einer WordPress-Seite Inhalte nur fĂŒr bestimmte Besucher anzeigen. Nicht fĂŒr alle, nur fĂŒr die, die ĂŒber einen bestimmten Kanal kommen, einen bestimmten Link geklickt haben oder gerade in einem bestimmten Kontext unterwegs sind.

GenerateBlocks Pro macht genau das möglich, ohne JavaScript, ohne zusĂ€tzliches Plugin und ohne große Konfiguration.

Was sind Conditions?

Mit Version 2.3 hat GenerateBlocks Pro die Conditions-Funktion eingefĂŒhrt. Seitdem lĂ€sst sich fĂŒr jeden Block festlegen, unter welchen Bedingungen er sichtbar ist. Das nennt sich Conditional Display, und es steckt deutlich mehr dahinter, als man auf den ersten Blick vermuten wĂŒrde.

Neben Bedingungen wie Login-Status, Benutzerrolle oder GerĂ€tetyp gibt es eine besonders praktische Option: Query Parameter. Damit lĂ€sst sich prĂŒfen, ob ein bestimmter URL-Parameter beim Aufruf der Seite vorhanden ist. Ein Block wird dann nur angezeigt, wenn das der Fall ist.

UTM-Parameter als Beispiel

Ein konkreter Anwendungsfall: Ein Besucher kommt ĂŒber einen QR-Code auf eine Seite. Die URL enthĂ€lt dabei den Parameter utm_source=qr-code. Mit einer Condition lĂ€sst sich jetzt ein Block nur fĂŒr genau diese Besucher einblenden, zum Beispiel ein Willkommensbanner, ein kontextabhĂ€ngiger Hinweis oder ein spezielles Angebot.

Das EinstellungsmenĂŒ fĂŒr Conditions in GenerateBlocks Pro. Die Logik prĂŒft, ob der Query-Parameter „utm_source“ exakt dem Wert „qr-code“ entspricht.

Die Einstellung dafĂŒr ist ĂŒberschaubar:

  • Condition Type: Query Parameter
  • Operator: Equals
  • Parameter Name: utm_source
  • Value to Compare: qr-code

Der Block erscheint ausschließlich, wenn utm_source=qr-code in der URL steht. Wer die Seite direkt aufruft oder ĂŒber einen anderen Kanal kommt, sieht ihn nicht.

WordPress-Block-Editor mit der Seitenleiste von GenerateBlocks Pro, in der unter „Display Condition“ die Bedingung „UTM – QR-Code“ fĂŒr einen Absatz-Block ausgewĂ€hlt ist.

Ein paar Dinge, die man wissen sollte

Equals ist prĂ€ziser als Has Value. Mit Has Value greift die Condition bei jedem beliebigen Wert des Parameters. Das ist selten das, was man wirklich will. Equals sorgt dafĂŒr, dass nur der exakte Wert zĂ€hlt.

Der Parameter-Name kommt ohne ? ins Feld. Nur den reinen Key eintragen, also utm_source, nicht ?utm_source.

UTM-Parameter mĂŒssen vor einem etwaigen Anker-Fragment stehen. Wer auf der Seite mit Sprungmarken arbeitet, muss die URL so aufbauen: 
/?utm_source=qr-code#abschnitt. Was nach dem # steht, sendet der Browser nicht mit, der Parameter kĂ€me sonst schlicht nicht an.

Testen ist einfach. Die URL direkt mit dem entsprechenden Parameter im Browser aufrufen. Erscheint der Block, funktioniert die Condition.

Warum Query Parameter und nicht Referrer?

Der Referrer klingt nach einer Ă€hnlichen Lösung, ist es aber nicht. Bei direkten Aufrufen ĂŒber QR-Code, NFC oder eingetippte URL ist der Referrer leer. Query Parameter sind Teil der URL selbst und funktionieren unabhĂ€ngig davon, wie die Seite aufgerufen wird.

Was damit möglich ist

Das ist letztlich nur ein Beispiel. Conditions in GenerateBlocks Pro lassen sich fĂŒr viele weitere Szenarien nutzen: Inhalte nur fĂŒr eingeloggte Nutzer, andere Inhalte fĂŒr bestimmte Benutzerrollen, spezifische Hinweise fĂŒr mobile Besucher. Die Logik bleibt immer dieselbe. Man definiert eine Bedingung, und der Block verhĂ€lt sich entsprechend.

FĂŒr mich ist das einer der Momente, in denen ein Tool einfach das tut, was man braucht, ohne Umwege. Solche kleinen, praktischen Dinge werde ich hier öfter zeigen, weil ich selbst immer wieder nach genau sowas suche und froh bin, wenn jemand es kurz und konkret aufgeschrieben hat.

Was interessiert dich an GenerateBlocks Pro? Schreib es gern in die Kommentare, vielleicht kann ich helfen oder es wird der nÀchste Beitrag daraus.

Schreibe einen Kommentar

Teilen ĂŒber