Manchmal möchte man auf einer WordPress-Seite Inhalte nur für bestimmte Besucher anzeigen. Nicht für alle, nur für die, die über einen bestimmten Kanal kommen, einen bestimmten Link geklickt haben oder gerade in einem bestimmten Kontext unterwegs sind.
GenerateBlocks Pro macht genau das möglich, ohne JavaScript, ohne zusätzliches Plugin und ohne große Konfiguration.
Was sind Conditions?
Mit Version 2.3 hat GenerateBlocks Pro die Conditions-Funktion eingeführt. Seitdem lässt sich für jeden Block festlegen, unter welchen Bedingungen er sichtbar ist. Das nennt sich Conditional Display, und es steckt deutlich mehr dahinter, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Neben Bedingungen wie Login-Status, Benutzerrolle oder Gerätetyp gibt es eine besonders praktische Option: Query Parameter. Damit lässt sich prüfen, ob ein bestimmter URL-Parameter beim Aufruf der Seite vorhanden ist. Ein Block wird dann nur angezeigt, wenn das der Fall ist.
UTM-Parameter als Beispiel
Ein konkreter Anwendungsfall: Ein Besucher kommt über einen QR-Code auf eine Seite. Die URL enthält dabei den Parameter utm_source=qr-code. Mit einer Condition lässt sich jetzt ein Block nur für genau diese Besucher einblenden, zum Beispiel ein Willkommensbanner, ein kontextabhängiger Hinweis oder ein spezielles Angebot.

Die Einstellung dafür ist überschaubar:
- Condition Type: Query Parameter
- Operator: Equals
- Parameter Name:
utm_source - Value to Compare:
qr-code
Der Block erscheint ausschließlich, wenn utm_source=qr-code in der URL steht. Wer die Seite direkt aufruft oder über einen anderen Kanal kommt, sieht ihn nicht.

Ein paar Dinge, die man wissen sollte
Equals ist präziser als Has Value. Mit Has Value greift die Condition bei jedem beliebigen Wert des Parameters. Das ist selten das, was man wirklich will. Equals sorgt dafür, dass nur der exakte Wert zählt.
Der Parameter-Name kommt ohne ? ins Feld. Nur den reinen Key eintragen, also utm_source, nicht ?utm_source.
UTM-Parameter müssen vor einem etwaigen Anker-Fragment stehen. Wer auf der Seite mit Sprungmarken arbeitet, muss die URL so aufbauen: …/?utm_source=qr-code#abschnitt. Was nach dem # steht, sendet der Browser nicht mit, der Parameter käme sonst schlicht nicht an.
Testen ist einfach. Die URL direkt mit dem entsprechenden Parameter im Browser aufrufen. Erscheint der Block, funktioniert die Condition.
Warum Query Parameter und nicht Referrer?
Der Referrer klingt nach einer ähnlichen Lösung, ist es aber nicht. Bei direkten Aufrufen über QR-Code, NFC oder eingetippte URL ist der Referrer leer. Query Parameter sind Teil der URL selbst und funktionieren unabhängig davon, wie die Seite aufgerufen wird.
Was damit möglich ist
Das ist letztlich nur ein Beispiel. Conditions in GenerateBlocks Pro lassen sich für viele weitere Szenarien nutzen: Inhalte nur für eingeloggte Nutzer, andere Inhalte für bestimmte Benutzerrollen, spezifische Hinweise für mobile Besucher. Die Logik bleibt immer dieselbe. Man definiert eine Bedingung, und der Block verhält sich entsprechend.
Für mich ist das einer der Momente, in denen ein Tool einfach das tut, was man braucht, ohne Umwege. Solche kleinen, praktischen Dinge werde ich hier öfter zeigen, weil ich selbst immer wieder nach genau sowas suche und froh bin, wenn jemand es kurz und konkret aufgeschrieben hat.
Was interessiert dich an GenerateBlocks Pro? Schreib es gern in die Kommentare, vielleicht kann ich helfen oder es wird der nächste Beitrag daraus.
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